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Partnerschaftsprojekt in Brasilien

Situation in unserem Partnerschaftsprojekt in Brasilien in der Coronakrise

Mit der Corona-Pandemie und all den Einschränkungen erfahren wir eine Zeit, die wir alle noch nicht erlebt haben. Jeder von uns geht anders damit um: die einen freuen sich über den Ausstieg aus der Hektik und genießen es, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Andere leben in ständiger Angst vor dem Virus und tragen schwer an den wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Dennoch geht es uns in Deutschland relativ gut: wir haben genug zu essen, ein Dach über dem Kopf und eine gute medizinische Versorgung.

All dies ist in Brasilien bei weitem nicht für alle Menschen gegeben. Besonders die Ärmsten der Armen, die Kinder und Erwachsenen, die auf den Straßen und in den Favelas (Armenvierteln) leben, leiden sehr stark unter den Einschränkungen und sind von dem Virus betroffen.

Das Projekthaus der Gemeinschaft der kleinen Propheten darf seit dem Beginn der Corona-Krise nicht mehr geöffnet werden. Damit fällt für viele Straßenkinder in Recife die einzige Möglichkeit weg, eine Mahlzeit am Tag zu bekommen. Demetrius und seine Mitarbeiter stellen seitdem Essenspakete zusammen, die sie einmal in der Woche an die Familien verteilen. Dafür werden u.a. Spendengelder aus dem Ausland verwendet - auch die Marienschule hat am Beginn der Krise 1500€ gespendet – aber auch die Menschen vor Ort zeigen sich solidarisch und spenden für das Projekt. So kann wenigstens diese Maßnahme weiterlaufen, die den Mitarbeitern alle Kraft und Anstrengung abverlangt. Es stehen bei jeder Ausgabe bis zu 1000!!! Menschen vor der Tür. Die Lebensmittel werden inzwi schen mit einem Lastwagen zum Projekthaus geliefert!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider hilft die brasilianische Regierung den armen Menschen kaum. Bereits vor der Krise haben sich viele Entscheidungen des Präsidenten Jair Bolsonaro gegen sie gerichtet. In der Krise ist seine Führung schlimmer denn je und viele Brasilianer wünschen sich, dass er abgesetzt wird.

Uns in Deutschland bleibt erst einmal nichts weiter übrig, als in Solidarität an die unermüdlichen Helfer der Gerechtigkeit in der Gemeinschaft der kleinen Propheten zu denken und ihnen durch Spenden den Rücken etwas zu stärken. Vielleicht hilft uns das sogar besser mit den eigenen Problemen und Sorgen fertig zu werden.

Schließlich gibt es auch hier in Deutschland viele Möglichkeiten, um sich für eine gerechtere und lebenswertere Zukunft aller Menschen auf diesem Planeten einzusetzen.

 

Spendenkonto:

Förderverein Straßenkinder in Recife e.V.

Volksbank Baumberge

ISBN: DE 65 40069408 0425772700


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